Fotografie

Neben meiner persönlichen Leidenschaft für Fotojournalismus ist auch die praktische Fotoarbeit mit Kindern und Jugendlichen in einer stark visualisierten Medienwelt unerlässlich in der Medienbildungsarbeit. Wir leben in einem Zeitalter der visuellen Kommunikation, die Signifikanz von Bild- und Filminhalten ist auch für die politische Bildung relevant. Der Krieg in der Ukraine macht mit den Diskussionen um „Bilder und Wahrheit“ diesen Punkt noch einmal sehr deutlich. Demnach ist es umso wichtiger, die Relevanz von Bildsprache auch in einem pädagogischen Alltag aufzugreifen, auch um visuelle Stereotypisierungen gezielt zu dekonstruieren.
Medienpädagogische Fotoprojekte ermöglichen einen beeindruckenden Einblick in Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen.
Neben der Gelegenheit, sich mit dem Medium Fotografie auseinanderzusetzen, ist auch der Blick auf die Regeln der Bildgestaltung notwendig, aber auch rechtliche Aspekte wie das Recht am eigenen Bild und das Thema Urheberrecht sollten Bestandteil dieser Medienbildung sein.

Für die Eastend Gallery des Medienzentrum Frankfurt kuratierte ich von 2011 bis 2018 regelmäßig Ausstellungen, die von Kindern und Jugendlichen zusammengestellt und auch jeweils mit einer Vernissage eröffnet wurden. An Schulen unterstütze ich die medienpädagogische Arbeit seit einigen Jahren mit Foto- und Journalismusprojekten zum Thema „Fake News“.

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